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SEPA-Info 1 - IBAN und BIC



Das ist SEPA

Die Abkürzung SEPA steht für Single Euro Payments Area und bedeutet auf Deutsch so viel wie Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Das Ziel von SEPA ist damit klar: Zwischen den Staaten, die an SEPA beteiligt sind, sollen Überweisungen und Lastschriften so einfach gehand-habt werden können, wie dies heute innerhalb eines Landes möglich ist.
An SEPA werden sich 32 europäische Staaten beteiligen. Das sind nicht nur Staaten der Europäischen Union und auch nicht nur Staaten, in denen der Euro die Landeswährung ist. So nimmt beispielsweise auch die Schweiz an SEPA teil, da das Land schon heute vielfältig in die europäischen Handelsbeziehungen eingebunden ist und von den neuen Zahlungsver-
fahren profitieren möchte.

Am 1. Februar 2014 werden die SEPA-Regeln für alle Teilnehmer am Zahlungsverkehr verpflichtend.  Dies gilt dann generell auch für inländische Überweisungen !

Die Regeln für die SEPA-Zahlungsverkehrsprodukte sind in der EU-Richtlinie für Zahlungsdienstleistungen (Richtlinie 2007/94/EG), sowie in den sog. Implementation Guidelines des European Pay Council (EPC) festgelegt.



Das ändert sich durch SEPA


IBAN
Kontonummern 
und Bankleitzahlen werden durch IBAN und BIC abgelöst. Auch wenn sich in den vergangenen Jahren seit der Euro-Einführung schon zahlreiche Prozesse innerhalb Europas angepasst haben, hat de facto jedes Land sein eigenes Zahlungssystem.  SEPA tritt nun an, diese Systeme zu einem einzigen zusammenzuführen. Überweisungen und Lastschriften heißen auch nach SEPA-Einführung noch Überweisung und Lastschrift. Aber in der Praxis ändert sich einiges. So haben Überweisungen und Lastschriften künftig ein festes Fälligkeitsdatum. Überweisungen müssen im gesamten SEPA-Raum innerhalb eines Tages wertgestellt sein.

Die Internationale Bankkontonummer IBAN lässt es  zu, dass jedes Konto weltweit eindeutig identifiziert werden kann, obwohl in den einzelnen Staaten völlig unterschiedliche Begriffe verwendet werden. So ist  eine Bankleitzahl in vielen Staaten unbekannt. Eine deutsche IBAN hat immer 22 Stellen. Nach dem  Länderkürzel DE kommen zwei Prüfziffern, die acht-stellige BLZ und die zehnstellige Kontonummer.


BIC
Das Bankkennzeichen BIC ermöglicht es, weltweit jedes Geldinstitut und viele im Finanzgeschäft tätige Unternehmen eindeutig zu identifizieren. Der BIC hat acht Stellen, kann optional auf elf Stellen  erweitert  werden.  Er  beginnt  mit  einem Bankencode  aus  vier  Buchstaben,  einem  zwei-stelligen  Ländercode  und  einem  zweistelligen Ortscode. Die drei optionalen Stellen können zum Beispiel  eine  Filiale  beschreiben.  Für  SEPA-Überweisungen und -Lastschriften ist der BIC allerdings nur in der Übergangszeit notwendig. Ab 1. Februar 2014 ist für Inlandstransaktionen und ab 1. Februar 2016 für alle SEPA-Transaktionen nur noch die IBAN erforderlich.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Bank oder Sparkasse über Ihre IBAN und BIC. In der Regel sind diese bereits seit einiger Zeit auf Ihren Kontoauszügen vermerkt.


Einzugsermächtigungen
in der bisherigen Form gibt es künftig nicht mehr, diese heißen Mandate.
Hierüber informieren wir Sie demnächst in unserer SEPA-Info 2



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