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Pfarrkirche St. Andreas


Pfarrkirche St. Andreas
Pfarrkirche St. Andreas

Die Weihe der Pfarrkirche St. Andreas fand am 22. Oktober 1730 statt unter Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn (1729-46), dessen Wappen über dem Chorbogen angebracht ist.

Der Hochaltar wurde 1728 gefertigt von Schreinermeister Johann Uhl aus Stetten (die Risse dazu wurden von Balthasar Neumann approbiert). Den Hochaltar schmücken folgende Figuren: St. Michael und St. Georg, St. Petrus und St. Paulus. Im Auszug St. Andreas. Statt eines Altarblattes steht im Zentrum des Altares ein Kreuz mit Korpus. Die Seitenaltäre wurden ebenfalls von Johann Uhl gefertigt.

Der Kunstmaler war Sebastian Urlaub aus Thüngersheim. An der Decke der Apsis malte er den Hl. Andreas gerahmt von den 4 Evangelisten. Ferner schuf er die Altarblätter der beiden Seitenaltäre: links: Mariä Verkündigung, rechts: St. Sebastian.

Die spätgotischen Relieffiguren in der Apsis (Hl. Wolfgang und Urban), die dem Ende des 15. Jahrhunderts angehören, dürften aus der alten Kreuzkapelle stammen.



Der Kirchturm erhebt sich auf der Nordseite des Langhauses, quadratisch, mit 3 Geschossen, im 3. Geschoß rundbogige Schallöffnungen mit romanischen Säulen. Diese und weitere romanische Details gehören der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an. Der Turm stammt also von der alten Kirche (vor dieser letzteren gab es noch eine frühere Kirche, jedoch an einem anderen Standort), die nördlich von der jetzigen Kirche gestanden hat, wovon ebenfalls noch ein gut erhaltenes romanisches Portal zeugt, das am Treppenaufgang zur Kirche einzusehen ist.

Im Turm der Pfarrkirche hängen 4 Glocken, von denen zwei 1924 und eine 1934 angeschafft wurden. Die größte und älteste Glocke stammt aus dem Jahre 1408. In gotischen Minuskeln umläuft den Mantel folgende Inschrift: "fleuch hagel und wint. das. helf. uns. maria. und. ihr. libes. kint".

Noch eine Besonderheit: Die Monstranz stammt nach neuesten Forschungen aus der Werkstatt des berühmten Augsburger Silberschmieds Caspar Xaver Stippeldey, gefertigt im Jahr 1793.

Monstranz
Monstranz



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